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Am
4.
Mai
1771
Wie
froh
bin
ich,
daß
ich
weg
bin!
Bester
Freund,
was
ist
das
Herz
des
Menschen!
Dich
zu
verlassen,
den
ich
so
liebe,
von
dem
ich
unzertrennlich
war,
und
froh
zu
sein!
Ich
weiß,
du
verzeihst
mir's.
Waren
nicht
meine
übrigen
Verbindungen
recht
ausgesucht
vom
Schicksal,
um
ein
Herz
wie
das
meine
zu
ängstigen?
Die
arme
Leonore!
Und
doch
war
ich
unschuldig.
Konnt'
ich
dafür,
daß,
während
die
eigensinnigen
Reize
ihrer
Schwester
mir
eine
angenehme
Unterhaltung
verschafften,
daß
eine
Leidenschaft
in
dem
armen
Herzen
sich
bildete?
Und
doch-bin
ich
ganz
unschuldig?
Hab'
ich
nicht
ihre
Empfindungen
genährt?
Hab'
ich
mich
nicht
an
den
ganz
wahren
Ausdrücken
der
Natur,
die
uns
so
oft
zu
lachen
machten,
so
wenig
lächerlich
sie
waren,
selbst
ergetzt?
Hab'
ich
nicht-o
was
ist
der
Mensch,
daß
er
über
sich
klagen
darf!
Ich
will,
lieber
Freund,
ich
verspreche
dir's,
ich
will
mich
bessern,
will
nicht
mehr
ein
bißchen
Übel,
das
uns
das
Schicksal
vorlegt,
wiederkäuen,
wie
ich's
immer
getan
habe;
ich
will
das
Gegenwärtige
genießen,
und
das
Vergangene
soll
mir
vergangen
sein.
Gewiß,
du
hast
recht,
Bester,
der
Schmerzen
wären
minder
unter
den
Menschen,
wenn
sie
nicht-Gott
weiß,
warum
sie
so
gemacht
sind!
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